Über den Silo- und Mühlenbauer aus Münster

Die Firma Farwick wurde 1948 in Münster von Herrn Bernhard Farwick unter dem Namen MüFa gegründet. Seinen damaligen Sitz hatte der Mühlenbauer auf der Rudolfstraße 4 in Münster. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte sich der Mühlenbauer ausschließlich mit der Wiederherstellung von Mehlmühlen. 1956 kam Herr August Farwick in die Firma und man erweiterte die Produktpalette mit Mühlen zur Futterherstellung, diese wurden ausschließlich an Landwirte verkauft.

Ihr Mühlenbauer und Silobauer aus Münster

Im Jahr 1988 wurden die Hallen des benachbarten Busunternehmens gekauft, die als Lagerhallen für Maschinen zum landwirtschaftlichen Handel für die Partner Dameco, Kongsgilde, Svea, Skiold genutzt wurden. Somit hatte man mehr Platz, um den industriellen Silobau weiter auszubauen.

1994 übernahm Herr Bernhard Farwick die Geschäftsleitung der Farwick Mühlen- und Maschinenbau GmbH. Zu diesem Zeitpunkt war die Öffnung des Ostens im vollen Gange und der Mühlenbauer orientierte sich Richtung Osten. Es wurden etliche Anlagen zusammen mit der Dameco zuerst in Ost-Deutschland erstellt und später auch im Baltikum.

Im Jahr 1962 wurde der Standort an der Rudolfstraße 4 zu klein und der Mühlenbauer entschloss sich, umzusiedeln. Es wurden eine neue Halle am Virnkamp 10-12 und ein neues Büro errichtet. Zum gleichen Zeitpunkt wurde Herr August Farwick zum Geschäftsführer der neuen Gesellschaft benannt. Auch der Firmenname wurde geändert, aus MüFa wurde Farwick Mühlen- und Maschinenbau GmbH – diese Bezeichnung hat bis heute ihre Gültigkeit.

Die Zusammenarbeit mit der Firma Dameco wurde besiegelt. Dameco vertrat die Produkte von Skiold, Kongsgilde und Phenix. Die Firma Farwick bekam von Dameco ein exklusives Verkaufsgebiet.

Aufträge aus ganz Europa und neue Herausforderungen für den Mühlenbauer

In Litauen beteiligte sich Herr Bernhard Farwick an einer Gesellschaft der MLVS, die den Vertrieb im Baltikum ausbauen und sichern sollte. Die Nachfragen an Getreidesilos waren so groß, dass man 2005 die Produktion und Lagerung der Getreidelagersilos nach Greven verlagern musste.

Heute beschäftigt man sich nicht nur ausschließlich mit Mehlmühlen und Getreidesilos, sondern auch mit alternativen Energien wie die Erstellung von Ölmühlen und Zubehör für Biogasanlagen. Ferner wurde in Zusammenarbeit mit der Meyer Werft Papenburg ein Lebendviehtransporter für 80.000 Schafe geplant und realisiert.